Himmelfahrtstreffen in Magdeburg vom 01.05. - 04.05.2008
Endlich geht’s wieder los!!!! In diesem Jahr startet die Saison mit einem Highlight der Extraklasse. Wir haben uns vorgenommen, nach langer Abstinenz endlich wieder ein Himmelfahrtstreffen anzusteuern. Diesmal ging's zum bereits 2. Himmelfahrtstreffen des Ford Club Magdeburg. Dieser wurde wiedereinmal kräftig von den Ford-Freunden Potsdam und dem Ford-Team Dresden / Großenhain unterstützt. Da diese Mischung nach einem enormen Partygarant klingt, haben wir uns entschieden, dem Bollerwagen und dem Vereinsgrill zu entsagen und uns auf die Reise nach Magdeburg zu machen... Leider sind kurzfristig noch einige Mitfahrer abgesprungen, und so wird dies ein kleiner Clubmonolog, da ich (Butze) nur allein unterwegs war. Dies tut der Stimmung aber keinen Abbruch und ich denke, ich sollte kurzerhand zum Geschehen vor Ort übergehen. Durch das verlängerte Wochenende zu Himmelfahrt
wäre hier ein Hardcore-Treffen von 4 Tagen möglich. Das
sind wir ja schon, in böser Form, von diversen Pfingsttreffen
gewohnt, und so entschied ich mich in meinem Wahn und auf Drängen
einiger befreundeter Clubs für fünf Tage exzessiven Lebens. Los geht’s... Bier auf, Hände geschüttelt und dann die vergilbten Jurten aus'm Vorjahr ausgeklappt. Lief eigentlich ganz gut, außer Gunnars Hütte. Die bockte ein wenig. Aber unter Zuhilfenahme von schwerer Technik (Messer, Panzertape und Lampen) haben wir sein Gehäuse im Dunkeln doch fertigstellen können. Auch der Frank war mittlerweile mit seiner Tochter eingeschlagen und es fehlten nur noch wenige vom 'dreckigen Dutzend'. Danach ging's noch ein wenig über'n Platz, welcher doch schon einige Gäste aufzuweisen hatte. Da im Dunkeln die Orientierung schwierig ist und man eh oft stolpert, haben wir unseren Durst mit diversen Kaltgetränken gestillt, um die Holperbahn ein wenig auszugleichen und schauten hier und dort rein, um ein paar alte Bekannte zu treffen und Flaschen zu tauschen. So verlief der erste Abend recht gediegen, aber wir waren da!!! Am Donnerstag (Himmelfahrt) spurteten wir erstaunlich spät aus unseren Raschelhäusern zur Körperpflege mit kalter Dusche und zum Frühstück. Da ja Männertag war, versuchten wir ständig willige Bedienstete aufzutreiben, die uns an diesem Tag die Autos putzten und die Getränke öffneten. Jedoch vergebens, also wieder allein arbeiten... Der Platz füllte sich zusehends und wir strauchelten zwischen schönen Wägelchen, startenden Polizeihubschraubern, Fallschirmspringern und Propellermaschinen herum. Diverse Benzingespräche und heiße Grills forderten unseren Hälsen den letzten Tribut ab und wir tranken viel, bei diesem herrlichen Wetter, um nicht zu vertrocknen. Die Sonne brannte förmlich den ganzen Tag und ich verwandelte mich wieder zusehends in den beliebten Treffenfuchs. Macht nichts, dachten wir und versuchten das durchbrennen der Haut durch Hopfenextrakt von innen zu vereiteln. Es schien gelungen zu sein, und am Abend bemerkten wir, daß unsere Vorräte bereits zur Neige gingen. Frank hatte sogar schon seine 6 Flaschen Hochohmiges eingebüßt. Top Quote, aber jetzt gerade ungünstig. Um die Vorräte zu schonen, gingen wir mal ins Festzelt, in welchem der DJ noch aufbaute, da es erst am Freitag offiziell öffnen sollte. Zum Glück lief der Barbetrieb schon und wir tranken die eine oder andere Runde und quatschten ein wenig ;-). Irgendwann gegen Morgen zogen wir uns in unsere kleine Wagenburg zurück und schlossen die Äuglein. Der Freitag war neben Grill und vielen Gesprächen
natürlich auch der offizielle Anreisetag für ein reguläres
Treffen und so füllte sich der Platz nochmal ordentlich und es
kamen dann auch alle vermissten Personen ala' Leiche, Gabi, der Lehrling
nebst seiner Frau, der Dirk nebst Frau, Tiefer geht’s nicht
und unsere Burgenländer angerollert. Nun waren wir wieder komplett
und es folgte ein gelungener Treffentag mit Show&Shine, Clubspielen
und allen Annehmlichkeiten eines solchen Treffens. Da es extrem heiß
war, und unsere Aufenthalstfolien kreuz und quer standen, entschlossen
wir uns, den Pavillon einfach mittenrein zu stellen, was auch gut
gelang und sogar super aussah. Die zentrale Anlaufstelle, für
alle partywütigen, denn mit Dach über'm Kopf und permanenter
Beschallung durch unsere Privat-DJ's, läßt es sich super
feiern. Als dem Morgen vor uns graute, beschlossen wir, kurz neue Kräfte zu sammeln und später gern nocheinmal unaufgefordert reinzuschauen. Am Samstagmorgen entschieden wir uns wieder für
die Extrarunde Schlaf und ich habe das Gefühl, es könnte
schon am zunehmenden Alter unsererselbst liegen. Nach gemütlichem
Frühstück begann der allgemeine Tagesablauf und es gab wieder
viele schöne Wägelchen zu entdecken. Der Platz war supergefüllt
und es wurde die magische Grenze von 600 Autos erreicht. Ein voller
Erfolg! So schauten wir an diesem ebenfalls heißen Tag über
den Show&Shine-Platz, hatten viel Zeit zur Wagenpflege, vielen
Gesprächen und machten uns dann gemeinsam mit den Suhlern und
einigen Erfurter Kollegen zur 1/8 Meile. Sehr interessante Autos am
Start und auch einige ungleiche Rennen, aber immer wieder beeindruckend,
solch ein Event. Der Sonntag kam, wie gerufen, und erfreute uns mit
super Wetter und dem interessanten Gedanken, gleich nach Hause fahren
zu müssen. Aber vorher ging's noch kurz zur Pokalvergabe... Dann erfolgte der allgemeine Aufbruch, von dem wir
uns nicht anstecken ließen, und so starteten wir, neben den
Aufräumarbeiten unserer Gastgeber, nocheinmal den Grill und verabschiedeten
uns erst so gegen 14 Uhr in die staureiche Heimreisewelle. Abschließend bleibt mir nur zu sagen... Ein
Wahnsinns-Hardcore-Wochenende (oder doch ne Woche?)!!! Bleibt mir nur noch der Befehl... ZUGRIFF!!! und auf
ein krasses Wiedersehen auf einem der nächsten Treffen... |