Rechenschaftsbericht des
Ford Unlimited Ostthüringen für das Jahr 2001
Liebe Mitglieder.
Nun ist es schon über ein Jahr her, dass Sebastian in unserer Bibel,
der Drive, eine Annonce schaltete, in welcher er Interessenten und Gleichgesinnte
zur Gründung eines Fordclubs in Gera suchte. Er hatte Recht, den
man sah hier zwar einige Fordies rumfahren, wußte aber nicht genau
wer und warum. Durch diese Konstellation ergab es sich auch, daß
sich auf diese Anzeige der Ronny bei Sebastian meldete und wie es der
Zufall wollte, er sich mit seiner Christiane und dem „Schwiegerpapa“
Marek auch schon mit der Gründung eines Fordclubs beschäftigte.
Alles schien perfekt, man traf sich und war sich einig, das man was machen
müsse. Aber was. Sebastian sprach mich an und erklärte mir die
Absichten der kleinen Gruppe. Anfangs wollte ich nicht so recht an die
Sache ran, aber wollte mir das mit Alexander nun doch schon wenigstens
mal ansehen, wer hier in der Stadt noch so „krank“ schien
wie wir. Es war ein heilloses Durcheinander an Fachsimpeleien, Ideen für
einen Club und Liebeserklärungen an die Autos. Als erstes brauchte man irgendeinen Plan wie so ein Verein läuft, denn Zusammenhalt und gemeinsame Unternehmungen sollten für später auch einen geeigneten Rahmen erhalten. Wir beschlossen also zu einem uns bekannten Club nach Apolda zu fahren und uns den einen oder anderen Tipp zu holen. Nach einigen Treffen mit stetig steigender Mitgliederzahl unseres kleinen Clubs, ging es nach gemeinsamer Absprache, um eine endgültige Entscheidung. Wir wollten es wissen und haben uns entschieden ein eingetragener Verein zu werden. Am 04.09.2001 war es nach vielen Wegen und prima Behördengängen endlich geschafft. Damit war der Weg aber noch lange nicht gegangen. Wir wollten mehr. So ließen wir uns als Mitglied im V.E.C. registrieren und haben dadurch einige Vorteile und Hilfe bei unseren alltäglichen Problemchen erhalten. Diese Problemchen haben die anderen Clubs jedoch auch, oder in ähnlicher Form, denn auf den zwei Regionalversammlungen und einer Jahreshauptversammlung, die einige Vorstandsmitglieder und reguläre Mitglieder besuchten, mußten wir so manches mal schmunzeln, was andere, gerade in den Altbundesländern als riesige Probleme sehen. Es waren wichtige Sachen dabei, aber auch Interessantes, wie wen ich Euch sage wo ein kaputter Fahrradschlauch liegt. Ich glaube es interessiert einfach keinen. Solche Probleme hatten wir nicht, und so trafen wir uns am 25.05.2001 zum geselligen Beisammensein mit Rostern und Bier bei Ronny und Christiane in Langenberg. Es war eine lustige Runde, bei der jedoch auch die Vorbereitung unseres ersten gemeinsamen Treffens in Vohenstrauß mit anstand. Pfingsten war es dann endlich soweit, unser Club, der mittlerweile beachtlich angewachsen war fuhr auf sein erstes gemeinsames Treffen. Wir wollten mit Apolda reisen, die zu unserem Verdruß nur mit 3 Mann anreisten und so unser kleiner Traum von der Fordarmada aus der Region Ost zerplatzte. Egal, es ging los. Nach einigen Kilometern und Zeit der Anspannung und Erwartung, kamen wir auf dem Treffengelände an und ergatterte Startnummern, Clubaufkleber und Kulis. So statteten wir uns mit allem aus, was man so braucht. Als erstes auf die Wiese gefahren und entsprechendes Areal abgesperrt. Dann einen kleines Cabrio, was nicht selbst gehen wollte vom Hänger abgeladen, Zelte aufgebaut und Getränke ausgepackt. Aber was war das, sollte die Fahrt Spuren hinterlassen haben? Nein, ich meine nicht Müdigkeit oder Ähnliches, ich meine Schmutz am Fahrzeug. Schrecklich, und so widmeten sich einige Clubmitglieder der Erkundung des Festplatzes und andere der Ihres Lackzustandes. Am Abend gab es Party bis zum Abwinken und am nächsten Tag Clubwettkämpfe, wo wir einen Super dritten Platz aus der Kalten holten. Ich sage kalt, da das Wetter dort keine Zweifel ließ. Wer innerhalb einer halben Stunde alle 4 Jahreszeiten zweimal durchmacht, weiß bescheid, was ich meine. Am Samstagabend wurden alle 117 Clubs einzeln begrüßt, und bekamen einen sehr praktischen Bierbembel geschenkt. Da jeder Club ein Gastgeschenk mitbrachte und wir keine Ahnung hatten, es sollte sich ändern, holte Roman die Clubehre zurück indem er sein edles Ford Focus Feuerzeug sponserte. Es muß einem Raucher viel bedeuten, wenn er sein einziges Feuerzeug weggibt. Dank Dir. Natürlich wollten es die Lackputzer wieder wissen und präsentierten ihre Fahrzeuge beim Show&Shine, wo wir leider leer ausgingen. Ich vermute, es lag an der Wetterlage, dass unsere Autos nicht so funkeln konnten. Aber einen Trumpf hatten wir noch, auch wenn wir es nicht wußten. Unsere „Sound OFF Jungs“ Rudi und Sebastian ließen es krachen und machten sich unter der Konkurrenz nicht beliebt. Denn Sie holten einen Silberbecher und ein Dokument für unser Image. Das Treffen war trotz des schlechten Wetters ein Riesenerfolg für alle Beteiligten, zudem auch noch Holgers Fahrzeug für die Drive abgelichtet wurde. Da es gerade um Holger geht, komme ich prima zum nächsten Punkt, denn die Firma Auto Haupt, als erster Sponsor unseres Clubs, feierte eine Woche nach Vohenstrauß das 10jährige Firmenjubiläum, bei dem wir als Club ebenfalls eingeladen waren. Das Wetter war mal wieder mies, aber die Stimmung toll. Es gab richtig was zu sehen, das Fanaticteam war eingeladen und wir präsentierten auch einige Fahrzeuge von uns. An der Tombola hatten wir, gewollt oder ungewollt, beste Chancen und so ging auch dieser Tag leider viel zu schnell vorüber. Kurze Pause, und es ging weiter.
Am 06.07.-08.07. verschlug es den Club nach Kronach, wo das Wetter erstaunlicherweise
mal gut war. Mal von der Unwetter und Sturmwarnung am Samstag abgesehen.
Wir sind einiges gewöhnt, und hatten deshalb nur Sorge um die Fahrzeuge.
Alles ging seinen gewohnten Gang. Fahrzeug parken, Zelt aufbauen, Kaltgetränk
einschleudern und natürlich Fahrzeugpflege. Nur einer wich erstmal
vom bisher gewohnten etwas ab. Holger hatte eine neue Konstruktion für
den Abladevorgang des Cabrios am Hänger, welche sichtlich für
Aufregung und Interesse auf dem gesamten Platz sorgte. Partymäßig
war wieder alles möglich und egal warum, ein Grund zum Trinken findet
sich immer. Alles was ich dazu sagen kann ist, wie mir das wohl auch andere
bestätigen müßten, Pflaume ist gut, aber nur am Auto oder
zu Hause. Mit Alkohol wird's jedoch interessant. Leider hatten wir auch
diesmal trotz professionellster Präsentation (Danke Holger für
die Rampen und so) irgendwie wieder Pech mit dem Fahrzeugpokalen. Gesagt getan, am 20.07.-22.07.
ging direkt ohne lange Vorrede nach Panitzsch. Nach dem Pflichtprogramm
des Siedlungsplatzes suchen und dem Häuslebauen ging's direkt zur
Party und den Fahrzeugen. Am Samstag kamen interessante Clubwettkämpfe
an den Start und wir waren fit. Oder doch nicht? Denn nach dem Kampf um
Sekunden beim Scorpioziehen und Zentimetern beim Zylinderkopfweitwurf
gegen Team Delitzsch, kamen wir uns dann doch nicht mehr so fit vor und
nahmen hier diesmal leider keinen Pokal mit. Aber Abends an der Bar war
der Sieg wieder unser, denn erst die Leute mit den großen Besen
konnten uns zum ins Bett gehen bewegen. Oder doch nicht. Manche machen
wohl nur Nachtschicht, und so ergaben sich des Nachts noch interessante
Gespräche mit anderen Clubs bis in die frühen Morgenstunden.
Außerdem wird gemunkelt, daß 2.9i Scorpiofahrer des Nachts
finstersten Menschenhandel betreiben sollen. Wie läufts als Adoptivvater,
Udo? Auch werden immerwieder Personen aufgespürt, die im Allrad oder
gar der Aaltechnik über den Platz manövrieren und leuchtende
Fordembleme anbeten. Krasse Sache. Nun ging's gleich wie im Fieberwahn zum nächsten Treffen, welches allerdings so denke ich im Interesse aller Mitgefahrenen von der Organisation keiner Erwähnung bedarf. Recklinghausen - Ein Griff ins Klo. Jedoch hatten wir im Club und auch mit anderen Leuten unsere eigene Party gemacht, wo ich nur sagen kann Prima. Die Zahl der von unserem Zeltlager kriechenden Personen war groß, und ich meine, das ist Beweis genug, daß die Stimmung gut war. Lustig war auch wie man von ´nem Ranger etliche Personen abladen kann, ohne das der Wagen eine Klappritsche hat. Ich sage immer: Mittendrin statt nur dabei und deshalb schaute ich mir das direkt aus'm Hauptfeld an. Autsch... Die einzigen Pokalchancen hatten nur wieder unsere „Sound OFF Leute“, die leider für etwas Papier eine spätere Abreise in Kauf nahmen. Naja ansonsten war's nicht so toll, aber wir haben unsere Konsequenzen gezogen.. Nun ging die Saison schon langsam
zu Ende und wir konzentrierten uns wieder mehr auf den Bürokram.
So wurden wir wie bereits erwähnt am 04.09.2001 ein eingetragener
Verein, worauf wir sehr Stolz sein können. Zu diesem Anlaß
wurde eine Feier auf Einladung der Firma Auto Haupt organisiert, um dies
gebührend zu feiern. Mit der gesammelten Erfahrung auf den Fordtreffen
hatten der Vorstand und einige Mitglieder einiges auf die Beine gestellt.
Ein befreundeter Club kam ebenfalls, um zu gratulieren und neben Kulinarischen
wurden auch Clubspiele und ein Lagerfeuer geboten. Das Feuer brannte aber
auf einem anderen Fest, aber wir nutzten es um den Abend in der richtigen
Stimmung ausklingen zu lassen. An diesem Tage liefen auch nochmals die
von Sebastian und Holger mitgeschnittenen Videos, die teilweise auch schon
im offenen Kanal Gera ausgestrahlt wurden. Dies und diverse Bekanntmachungen
bzw. Clubvorstellungen in Zeitungen, sowie etwas Mundpropaganda und nicht
zuletzt unsere schönen Fahrzeugaufkleber trugen dazu bei, daß
unser Club im Vergangenen Jahr eine relativ hohe Resonanz an Interessenten
aus den Regionen Ostthüringens erfahren hat. Ich wünsche mir,
das dies so bleibt und freue mich auf eine neue Saison im Jahr 2002 mit
Euch. Robert Misch, 1. Vorstand |